Willkommen auf der Seite des Kunstvereins der Stadt Glauchau art gluchowe e.V.
Unser Verein trägt vielfältig zum kulturellen Leben der Stadt Glauchau bei. Die Ausstellungen zeitgenössischer Kunst in der Galerie art gluchowe zeigen regelmäßig herausragende Künstlerpositionen und vielversprechende Talente der Region und über die Region hinaus. Zudem finden regelmäßige Projekte mit Künstlern und Kunstschaffenden statt, die das Angebot der Region bereichern.
Wo finden Sie uns? Direkt im historischen Stadtkern der über 750 Jahre alten Stadt Glauchau befindet sich die Doppelschloss-Anlage Forder- und Hinterglauchau, einst Stammsitz der muldenländischen Schönburger. Im Eingangsbereich um Schloss Forderglauchau befindet sich der gemeinnützige Kunstverein, Träger der Galerie art gluchowe.
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Sehr geehrte Mitglieder und Kunstinteressierte,
Sehr geehrte Besucherinnen und Besucher,

Der Maler, Grafiker und Kulturwissenschaftler Jürgen Szajny wurde 1944 in Chemnitz geboren. Sein künstlerischer Werdegang begann in Zwickau mit einer Lehre als Dekorationsmaler und mit Besuchen der Mal- und Zeichenschule bei Prof. Karl Michel. Seit den 1970er-Jahren ist er mit Ausstellungen im regionalen, nationalen und internationalen Kunstgeschehen präsent. Neben seiner künstlerischen Arbeit engagiert sich Jürgen Szajny bis Heute intensiv für die Kultur- und Kunstvermittlung. Von 1977 bis 1987 war er als Fachmethodiker für bildende Kunst bei der Wismut tätig. Schwerpunkt war dabei die Förderung der bildenden und angewandten Kunst, Gestaltung von Ausstellungen für Berufs- und Volkskünstler und Inventarisierung der Kunstsammlung der SDAG Wismut. Im Jahr 1980 erhielt der Künstler den Kunstpreis der SDAG Wismut. Von 1991 bis 2009 arbeitete Jürgen Szajny als Ausstellungsgestalter, Öffentlichkeitsarbeiter und Museumspädagoge im Deutschen Landwirtschaftsmuseum Schloss Blankenhain. Über viele Jahre prägte er als Vorsitzender des Kunstvereins PLEISSENLAND die Kunstszene der Region und begleitete zahlreiche Ausstellungen und kulturelle Projekte. 2017 wurde Jürgen Szajny die Ehrenmedaille der Stadt Werdau verliehen, 2022 erhielt er für sein künstlerisches Werk den Christoph-Graupner-Kunstpreis für Malerei und Grafik. Inhaltlich beschäftigt sich der Künstler insbesondere mit Landschaften, wobei ihn neben Westsachsen vor allem Südfrankreich inspiriert.

„Kino in Bewegung“ und der Kunstverein der Stadt Glauchau art gluchowe e.V. laden am 6. November um 18 Uhr ein zum Kurzfilmprogramm „Nach den Visionen“.
„Kino in Bewegung“ ist eine an der Hochschule für Grafik und Buchkunst gegründete Initiative, die zusammen mit lokalen Engagierten seit 2019 Filmveranstaltungen in verschiedenen Orten in Sachsen organisiert. Das Projekt will einen wechselseitigen kulturellen Dialog zwischen verschiedenen urbanen und ländlichen Räumen durch unmittelbare Begegnungen herstellen.
Gezeigt wird an diesem Abend ein Kurzfilmprogramm mit anschließendem Gespräch mit der Filmemacherin Antje Seeger. Mit Filmen von: Mareike Bernien & Alex Gerbaulet @alex_gerbaulet Antje Seeger @antjeseeger und Volker Koepp
Kuration: @milan_braun @nawneenaw @zhengkesun
Anschließend: Gespräch mit Antje Seeger @antjeseeger
Eintritt frei
Über Generationen hinweg prägte die Textilproduktion die Identität von Glauchau – von der städtebaulichen Entwicklung bis hin in das Private. Zu Zeiten des Staatssozialismus spiegelte der Zusammenschluss von Textilbetrieben zum „VEB Palla“ die Ambitionen der DDR einer staatlichen, zentralgelenkten Produktion wider. Der Zerfall der Branche nach 1990 hinterließ tiefe Spuren in der Stadt und wirft die Frage auf: Was bleibt, wenn jene Arbeitsstätten verschwinden, die einst einen Großteil des gesellschaftlichen Lebens strukturierten?
Indem das Programm diese drei Filme in einen Dialog setzt, untersucht es das materielle und menschliche Erbe des politischen und wirtschaftlichen Wandels in Ostdeutschland. In Glauchau dient der ehemalige Palla-Komplex als konkreter Bezugspunkt – ein Ort, an dem die Ambitionen des industriellen Sozialismus auf die Ungewissheiten seiner Nachwirkungen treffen. Die Filme bewegen sich zwischen den ökologischen Folgen des Uranbergbaus, der sich wandelnden Symbolik der Infrastruktur nach der Wiedervereinigung und dem Alltag in den Fabriken. Sie gehen der Frage nach, wie politische Visionen in Orte eingeschrieben werden – und was geschieht, wenn sich die Systeme, die diese Visionen trugen, verändern.
Folgende Ausstellung ist aktuell im Foyer des Ratssaales zu sehen: Malerei von Friedrich Kirchner

Folgende Ausstellung von Tilmann Röhner ist aktuell bis November im Glauchauer Gesundheitszentrum zu sehen: 
Wir freuen uns auf ein baldiges Wiedersehen mit Ihnen /Euch bei unseren nächsten Ausstellungen und Veranstaltungen!
Ihr Vorstand sowie Ihr Galerie Team
Kunstverein der Stadt Glauchau art gluchowe e.V.
Unsere Öffnungszeiten sind: Di-Fr 11-17 Uhr, Sa/So 14-17 Uhr.




